Nachdem wir Samstag Nacht gut genächtigt hatten, ginge es dann durch die Straßen von Phnom Penh zum Königspalast:
Danach hat uns Long zum S21 gefahren, dem damaligen Foltergefängnis der Roten Khmer, welches früher eine Schule war. Hier wurden über 17.000 Menschen zu Tode gefoltert. 7 haben das Gefängnis überlebt. Es wurden teilweise die grausamsten Foltermethoden verwendet, z.B. wurden Gefangene kopfüber aufgehängt und langsam in einen Wasserbottich hineingelassen. Manche wurden totgeprügelt, andere starben an Elektroschocks. Es war den Insassen sogar verboten jegliche Emotion während der Folter zu zeigen.
Dann ging es noch zu den Killing Fields dem Ort wo nocheinmal ca. 17.000 Menschen umgebracht wurden. Insgesamt hatten die Roten Khmer während ihrer nur vierjährigen Herrschaft wurde über die Hälfte (ca. 2 Mio) der kambodschanischen Bevölkerung auf bestialische weise ermordet. Schwangeren Frauen wurden die Bäuche aufgeschlitzt, die Föten herausgerissen und an einem Baum totgeschlagen, oder in die Luft geworfen und währenddessen abgeschossen. Um Munition zu sparen wurden auch viele einfach mit der Schaufel erschlagen.
In dem Turm waren tausende Schädel von exhumierten Opfern aufgeschichtet.
Anschließend sind uns noch ein paar bettelnde Kinder begegnet:
Fazit:
Es war ein wunderbarer Kurzurlaub, aber vier Tage haben leider nicht ausgereicht bei so vielen neuen Eindrücken!
Ich habe außerdem noch nie so viele glückliche Menschen gesehen. Sie leben zwar in großer Armut und im Müll, doch sind sie immer freundlich und haben jederzeit ein Lächeln parat. Auf jeden Fall empfehlenswert!
Das war auch schon die Kurzfassung!
Die Langfassung gibt es, wie gesagt, wenn ich wieder zuhause bin!

















